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BUNDESGERICHTSHOF

© Pixabay/markusspiske Für Zehntausende Dieselfahrer ist der Weg für Schadenersatz von Volkswagen frei. In seinem ersten Urteil zum VW-Abgasskandal stellte der Bundesgerichtshof (BGH) fest, dass klagende Käufer ihr Auto zurückgeben und das Geld dafür einfordern können. Im konkreten Fall ist der Autokonzern wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verpflichtet, dem Käufer eines gebrauchten VW Sharan gut 25 600 Euro plus Zinsen zu erstatten. Der Kläger hatte 2014 knapp 31 500 Euro für das Auto bezahlt und wollte den vollen Preis zurück. Laut BGH (Az. VI ZR 252/19) müssen bei der Entschädigung die gefahrenen Kilometer abgezogen werden. Das gibt die Linie für die bundesweit noch rund 60 000 laufenden Gerichtsverfahren vor. Hingegen profitieren die rund 235 000 Kunden, die sich der sogenannten Musterfeststellungsklage angeschlossen haben, von dem BGH-Urteil nicht mehr. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hatte einen Vergleich mit Volkswagen geschlossen und die Klage daraufhin zurückgezogen. Je nach Modell und Baujahr können die Sammelkläger mit einer Entschädigung zwischen 1350 und 6257 Euro rechnen, im Schnitt entspricht dieser Betrag 15 Prozent des Kaufpreises.

Copyright/Quelle/Zuerst erschienen bei: Finanzen Verlag GmbH

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